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Rollen, Rechte & Benutzer

Benutzerverwaltung mit Rollen und Rechten

OfficeOmni regelt den Zugriff über Rollen: je Bereich die Stufe Kein, Lesen, Bearbeiten oder Voll, dazu einzelne Aktionen wie Stornieren, Zahlstatus ändern oder Einkaufspreise sehen. Acht Rollen sind vorbereitet, eigene legen Sie an. Menüpunkte ohne Recht blendet das Programm aus.

Berechtigungen in OfficeOmni

Jeder sieht, was er braucht — und nicht mehr.

In OfficeOmni arbeiten mehrere Menschen in denselben Daten: Vertrieb, Buchhaltung, Lager, Geschäftsführung. Über Rollen legen Sie fest, wer welche Bereiche sehen, bearbeiten oder löschen darf und wer besondere Aktionen ausführen darf — etwa eine Rechnung stornieren, den Zahlstatus ändern oder Einkaufspreise sehen. Menüpunkte ohne Recht blendet das Programm aus, und was jemand nicht sehen darf, lädt OfficeOmni gar nicht erst.

Die Verwaltung finden Sie unter Einstellungen › Organisation: Firma Benutzer, Rollen & Rechte und — für Administratoren — Aktive Sitzungen. So sieht die Rechte-Matrix aus:

RollenAcht vorbereitete Rollen, eigene Rollen neu oder als Kopie
StufenKein, Lesen, Bearbeiten oder Voll je Bereich, dazu Sonderrechte
BenutzerEinladen, Rolle zuweisen, deaktivieren statt löschen
AnmeldungZwei-Faktor-Anmeldung für Cloud-Konten und persönliche PIN
Die Rechte-Matrix für die Rolle „Mitarbeiter“: Kunden bearbeiten, Dokumente teilweise — PDF-Export und E-Mail-Versand ja, Zahlstatus ändern und Stornieren (kritisch, rot markiert) nein. Bildschirmfoto aus der OfficeOmni-Vorführung mit Beispieldaten.

Rechte je Bereich: Kein, Lesen, Bearbeiten oder Voll

Für jeden Bereich — Kunden, Dokumente mit Angeboten, Rechnungen, Lieferscheinen und Aufträgen, Belege, Produkte, Lager, Einkauf, Versand und mehr — wählen Sie eine Stufe. Bearbeiten heißt Anzeigen, Erstellen und Ändern, aber nicht Löschen und keine Sonderaktionen; Voll umfasst alles. Mit „Details“ blenden Sie die einzelnen Häkchen Anzeigen, Erstellen, Ändern und Löschen ein; gemischte Rechte zeigt die Matrix als „Teilweise“.

Sonderrechte stehen als eigene Kästchen daneben, kritische mit Warnsymbol: Zahlstatus ändern, Stornieren, Mahnen, Exportieren, Belege sachlich prüfen und freigeben oder Einkaufspreise sehen. Fehlt dieses Recht, zeigen Artikelmaske, Lagerbestand und Startseite weder Einkaufspreis noch Marge.

  • Untermodule erben nicht automatisch vom Elternbereich — Angebote und Rechnungen lassen sich getrennt einstellen.
  • Modulsuche, „Nur Leserechte anzeigen“ und Schnellwahl je Kategorie für große Rollen.
  • Rechte gelten auch im KI-Assistenten und für Ihre eigene KI über OfficeOmni AI.

Acht Rollen sind vorbereitet

Hauptbesitzer und Admin sind Systemrollen mit allen Rechten. Dazu kommen Rollen mit vorbelegten Rechten: Manager (alles außer Rollen, Lizenz, Firmen-Einstellungen und Benutzerverwaltung), Mitarbeiter (Kunden, Produkte und Dokumente ohne Löschen, Verkaufs- aber keine Einkaufspreise, kein Stornieren), Buchhaltung (mit Zahlstatus, Stornieren, Export, Mahnungen und Zahlungseingängen), Lager / Versand, Vertrieb / eBay und Nur Lesen.

Eigene Rollen legen Sie leer an oder kopieren eine bestehende samt Rechten. Systemrollen und Rollen, denen noch Benutzer zugewiesen sind, lassen sich nicht löschen. Die Rolle Lager / Versand sieht grundsätzlich keine Belege, E-Mails und eBay-Daten — unabhängig davon, was in der Matrix steht.

Die Startseite je Rolle vorgeben

Für jede Rolle legen Sie fest, welche Blöcke die Startseite zeigt — etwa KI-Hinweise, Umsatzentwicklung, Top-Kunden, Lagerstatus oder Mindestbestand-Warnungen. Was abgewählt ist, wird für diese Rolle weder angezeigt noch geladen. Jeder Benutzer kann auf seiner Startseite weiter abwählen, aber nichts zuschalten.

Startseite je Rolle: die Rolle gibt vor, welche Blöcke überhaupt erscheinen dürfen. Bildschirmfoto aus der OfficeOmni-Vorführung mit Beispieldaten.

Benutzer einladen, zuweisen, deaktivieren

Unter Firma Benutzer geben Sie die E-Mail-Adresse der neuen Person ein, auf Wunsch mit Lizenzschlüssel, und klicken Einladen. OfficeOmni prüft dabei die Zahl der Benutzerplätze Ihrer Lizenz und doppelte Einträge. Im Cloud-Betrieb registriert sich die Person mit derselben Adresse und landet in Ihrer Firma — eine Einladungs-E-Mail verschickt OfficeOmni nicht, die Adresse geben Sie selbst weiter. Danach weisen Sie unter Rollen & Rechte die passende Rolle zu.

Verlässt jemand das Unternehmen, deaktivieren Sie den Benutzer statt ihn zu löschen: Seine Datensätze bleiben erhalten, als Ersteller bleibt er eingetragen, und er belegt keinen Benutzerplatz mehr. Der letzte aktive Inhaber lässt sich nicht deaktivieren, und niemand kann sich selbst herabstufen.

  • Die Benutzerliste zeigt Rolle, Status, Einladungsdatum, Lizenz und — im Cloud-Betrieb — ob die Zwei-Faktor-Anmeldung aktiv ist.
  • Rollen und Rechte verwalten nur Admin und Hauptbesitzer; alle anderen sehen die Seite schreibgeschützt.
  • Im Cloud-Betrieb prüft auch die Datenbank die Firmenzugehörigkeit: Daten anderer Firmen sind nicht erreichbar.

Freigabegrenzen je Rolle

Im Freigabe-Workflow für Eingangsrechnungen bekommt jede Rolle eine Grenze: bis zu welchem Bruttobetrag sie Belege freigeben darf. Mit dem Vier-Augen-Prinzip darf niemand den eigenen Beleg freigeben, und solange die Freigabe fehlt, bleibt die Zahlung gesperrt.

Freigabegrenzen pro Rolle (Beispielwerte). Administratoren und Inhaber sind unbegrenzt. Bildschirmfoto aus der OfficeOmni-Vorführung mit Beispieldaten.

Sicher anmelden: Zwei-Faktor-Anmeldung und PIN

Für Cloud-Konten schaltet jeder Benutzer die Zwei-Faktor-Anmeldung im Profilmenü ein: QR-Code mit einer Authenticator-App scannen, sechsstelligen Code bestätigen. Geht das Handy verloren, setzt ein Admin die Zwei-Faktor-Anmeldung zurück.

Zusätzlich gibt es die persönliche PIN aus vier bis acht Ziffern, die OfficeOmni nach dem Passwort abfragt — auch bei der automatischen Anmeldung. Im Betrieb mit eigenem SQL Server setzt „Passwort vergessen“ das Passwort über Kennung und PIN zurück; nach mehreren Fehlversuchen wartet OfficeOmni jeweils länger.

  • Lokale Passwörter speichert OfficeOmni nur als Hash (PBKDF2-SHA256).
  • „Aktive Sitzungen“ zeigt Administratoren, wer mit welcher Programmversion auf welchem Gerät angemeldet ist.
  • Zählgeräte für die Inventur brauchen kein Benutzerkonto — Zugang per QR-Code, jederzeit widerrufbar.

So geht’s

In vier Schritten zum Berechtigungskonzept

  1. Rollen prüfen: Die acht vorbereiteten Rollen ansehen und bei Bedarf eine eigene Rolle als Kopie anlegen.
  2. Rechte einstellen: Je Bereich die Stufe wählen, Sonderrechte wie Stornieren oder Einkaufspreise sehen setzen, speichern.
  3. Benutzer einladen: Unter Firma Benutzer die E-Mail-Adresse eintragen und „Einladen“ klicken.
  4. Rolle zuweisen: Unter Rollen & Rechte die Rolle wählen und mit „Übernehmen“ bestätigen.
Das Menü baut OfficeOmni je Anmeldung auf — geänderte Rechte zeigen sich dort nach dem nächsten Anmelden.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Rollen und Rechten

Welche Rollen bringt OfficeOmni mit?
Acht Rollen sind vorbereitet: Hauptbesitzer und Admin als Systemrollen mit allen Rechten, dazu Manager, Mitarbeiter, Buchhaltung, Lager / Versand, Vertrieb / eBay und Nur Lesen mit vorbelegten Rechten. Eigene Rollen legen Sie leer an oder kopieren eine bestehende.
Kann ich festlegen, dass Mitarbeiter keine Einkaufspreise sehen?
Ja. „Einkaufspreise sehen“ ist ein eigenes Recht. Fehlt es, zeigen Artikelmaske, Lagerbestand und Startseite weder Einkaufspreis noch Marge. Die mitgelieferte Rolle „Nur Lesen“ sieht Verkaufspreise, aber keine Einkaufspreise.
Wie füge ich einen neuen Mitarbeiter hinzu?
Unter Einstellungen › Firma Benutzer die E-Mail-Adresse eingeben, optional einen Lizenzschlüssel, und „Einladen“ klicken. Im Cloud-Betrieb registriert sich die Person mit derselben Adresse und landet in Ihrer Firma. Danach weisen Sie unter Rollen & Rechte eine Rolle zu.
Gibt es eine Zwei-Faktor-Authentifizierung?
Ja, für Cloud-Konten: Jeder Benutzer schaltet sie im Profilmenü ein, per QR-Code und sechsstelligem Code aus einer Authenticator-App. Geht das Handy verloren, setzt ein Admin sie zurück. Im Betrieb mit eigenem SQL Server gibt es die Zwei-Faktor-Anmeldung nicht; dort schützt die persönliche PIN zusätzlich.
Was passiert mit den Daten, wenn ein Mitarbeiter geht?
Sie deaktivieren den Benutzer, statt ihn zu löschen. Seine Datensätze bleiben erhalten, als Ersteller bleibt er eingetragen, und er belegt keinen Benutzerplatz mehr. Der letzte aktive Inhaber lässt sich nicht deaktivieren.
Kann ein Mitarbeiter sich selbst mehr Rechte geben?
Nein. Rollen und Rechte verwalten nur Admin und Hauptbesitzer; alle anderen sehen die Seite schreibgeschützt. Niemand kann sich selbst herabstufen, und die Rolle des Hauptbesitzers ist gesperrt. Im Cloud-Betrieb prüft das zusätzlich die Datenbank.
Sieht die KI mehr als der angemeldete Benutzer?
Nein. Der KI-Assistent in OfficeOmni und die Anbindung Ihrer KI über OfficeOmni AI fragen die Rechte des angemeldeten Benutzers ab. Freie SQL-Auswertungen des KI-Assistenten verlangen zusätzlich ein eigenes Recht.
Unterstützt OfficeOmni eine Anmeldung über Active Directory oder Single Sign-on?
Nein. Benutzer melden sich mit E-Mail-Adresse und Passwort an, im Cloud-Betrieb auf Wunsch mit Zwei-Faktor-Anmeldung. Windows-Authentifizierung gibt es nur für die Verbindung zum eigenen SQL Server.

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