Inventur & Zählgeräte
Inventurdifferenz in Euro: Differenzwert je Kampagne und Regal
Sehen Sie auf der Kampagnenseite, was die Abweichungen Ihrer Inventur in Euro bedeuten. OfficeOmni rechnet jede bewertbare Differenz mit dem Einkaufspreis netto des Artikels, zeigt die Summe je Kampagne und je Regal und schreibt den Preis beim Buchen fest. Positionen ohne belastbaren Einkaufspreis werden gezählt, nie als 0 € gerechnet.
So läuft es
In 5 Schritten vom Anfang bis zum Ergebnis
Einkaufspreise am Artikel pflegen
Grundlage ist der Einkaufspreis netto im Artikelstamm. Bewertbar ist ein Artikel, wenn sein Einkaufspreis größer als 0 ist und nicht dem Verkaufspreis gleicht — dem Platzhalter mancher Importe. Alle anderen Artikel zählt OfficeOmni als „ohne Einkaufspreis“.
Kampagne zählen
Sie geben die Regale einer Kampagne frei und zählen am Bildschirm oder per Zählgerät. Solange nichts gezählt ist, zeigt die Karte „Differenzwert“ einen Strich. Danach rechnet OfficeOmni beim Laden der Kampagnenseite mit dem aktuellen Einkaufspreis: Differenz je Position mal Einkaufspreis netto, auf Cent gerundet; Fehlmengen negativ, Mehrmengen positiv.
Differenzwert lesen
Die letzte Kennzahlkarte der Kampagnenseite trägt den Differenzwert der Kampagne; die Regaltabelle führt ihn je Regal rechts neben den Abweichungen. Gibt es Abweichungen ohne Einkaufspreis, nennt die Karte deren Zahl: „Differenzwert · 12 ohne EK“.
Buchen und Preis festschreiben
Schließt ein berechtigter Benutzer (Recht „Abschließen (bucht Bestände)“) eine Zählsitzung ab, bucht OfficeOmni die Differenzen und schreibt den Einkaufspreis je gebuchter bewertbarer Position fest. Lassen sich die Preise gerade nicht laden, wird trotzdem gebucht — mit Begleithinweis, ohne Festschreibung.
Bericht mit Wert je Abweichung
Der Kampagnenbericht zeigt den Differenzwert als Kennzahl, je Bereich und je Abweichung — in der Abweichungsliste mit Pluszeichen bei Mehrbestand. Eine Hinweiszeile bei den Kennzahlen nennt die Positionen ohne Einkaufspreis und die gebuchten Positionen, die zum aktuellen statt zum festgeschriebenen Preis gerechnet sind.
Die Ansicht
Die Kampagnenseite: Kennzahlkarte „Differenzwert“ und Wert je Regal
Oben die sieben Kennzahlkarten der Kampagne; die letzte trägt den Differenzwert und im Label die Zahl der Abweichungen ohne Einkaufspreis. Die Regaltabelle zeigt denselben Wert je Regal — nicht gezählte Regale zeigen einen Strich. Darunter ein Ausschnitt des Kampagnenberichts: Wert je Abweichung und die Hinweiszeile, die im Bericht im Abschnitt „Kennzahlen“ steht.
summarize Kampagnenbericht · Abweichungen
Kennzahlen · 12 Positionen ohne Einkaufspreis – nicht bewertet · 3 gebuchte Positionen ohne festgeschriebenen Einkaufspreis – zum aktuellen Einkaufspreis gerechnet
Im Einzelnen
Was dahintersteckt
Rechenregel: nicht bewertbar ist nie 0 €
Nur Positionen mit einer Differenz ungleich 0 fließen in die Summe je Kampagne und je Regal ein. Ein Artikel ohne belastbaren Preis geht nicht mit 0 € in die Summe, sondern in den Zähler „ohne EK“ — die Summe bleibt erkennbar unvollständig statt falsch.
Preis beim Buchen festgeschrieben
Mit dem Buchen speichert OfficeOmni den Einkaufspreis je gebuchter bewertbarer Position und rechnet sie fortan damit; laufende Sitzungen und gebuchte Positionen ohne festgeschriebenen Preis rechnen zum aktuellen. So bleibt der Wert einer abgeschlossenen Inventur stabil, auch wenn Sie Einkaufspreise später pflegen.
Zwei Rechte, kein neues
Den Differenzwert sieht nur, wer beide Rechte hat: „Soll-Mengen trotz Blindzählung sehen“ und „Einkaufspreise sehen“. Fehlt eines, sind Karte und Spalte ausgeblendet, und OfficeOmni lädt für diese Person keine Preise.
Erneut gezählt zählt nicht doppelt
Zählen Sie einen Platz nach dem Abschluss erneut, entsteht eine neue Zählsitzung. In den Differenzwert geht nur die jüngste nicht stornierte Sitzung je Platz ein — ersetzte Sitzungen bleiben im Bericht sichtbar, verfälschen die Summe aber nicht.
Bericht in PDF und Excel
Der Kampagnenbericht führt den Differenzwert als Kennzahl, je Regal in der Bereichstabelle und je Position in der Abweichungsliste. Die Excel-Datei enthält den Wert als Zahl und beide Zähler: Positionen ohne Einkaufspreis, gebuchte Positionen ohne festgeschriebenen Einkaufspreis.
Gut zu wissen
Grenzen und Voraussetzungen, bevor Sie planen
- Bewertet wird ausschließlich zum Einkaufspreis netto — aktuell oder beim Buchen festgeschrieben; kein gleitender Durchschnitt, kein FIFO, keine bilanzielle Bewertung. Der Differenzwert ist laut Sachhinweis des Berichts eine rechnerische Größe, kein Bilanzposten.
- Den Wert gibt es nur je Kampagne, je Regal und im Kampagnenbericht — nie je Person, nicht im Bericht einer Zählsitzung, nicht in der Jahresübersicht, nicht am Zählgerät oder im Web.
- Die Festschreibung braucht eine Datenbankaktualisierung (Migration 247). Fehlt sie, zeigt die Kampagnenseite — für Benutzer mit Wertrecht — ein Hinweisband, rechnet mit dem aktuellen Preis und bucht trotzdem.
- Nur Euro und ganze Mengen: Der Wert entsteht aus ganzzahligen Differenzen; andere Währungen und Dezimalmengen gibt es in der Inventur nicht.
- Importierte Artikel — etwa aus eBay — tragen mitunter den Verkaufspreis als Einkaufspreis. Solche Platzhalter wertet OfficeOmni bewusst nicht — pflegen Sie die Einkaufspreise vor der Inventur, sonst wächst der Zähler „ohne EK“.
Häufige Fragen
Fragen aus der Praxis
Wie bewertet OfficeOmni eine Inventurdifferenz in Euro?
Je Position wird die Differenz zwischen Ist und Soll — bei gebuchten Positionen die gebuchte — mit dem Einkaufspreis netto multipliziert und auf Cent gerundet. Die Summe aller bewertbaren Positionen ist der Differenzwert, die Wertdifferenz der Inventur; Fehlmengen zählen negativ, Mehrmengen positiv.
Was bedeutet „ohne EK“ beim Differenzwert?
„Differenzwert · 12 ohne EK“ heißt: Zwölf Abweichungen haben keinen belastbaren Einkaufspreis, weil der Preis 0 ist oder dem Verkaufspreis gleicht — dem Platzhalter mancher Importe. Diese Positionen sind gezählt und stehen im Bericht mit „—“, gehen aber nicht in die Summe ein.
Ändert sich der Differenzwert, wenn ich später Einkaufspreise pflege?
Für gebuchte Positionen mit festgeschriebenem Preis nicht. Fehlte beim Buchen ein belastbarer Einkaufspreis, ließen sich die Preise nicht laden oder lag die Buchung vor der Datenbankaktualisierung (Migration 247), rechnet OfficeOmni weiter zum aktuellen Preis; der Bericht zählt diese Fälle in seiner Hinweiszeile.
Wer sieht den Differenzwert?
Nur Benutzer mit beiden Rechten „Soll-Mengen trotz Blindzählung sehen“ und „Einkaufspreise sehen“. Ohne eines der beiden fehlen Karte und Spalte auf der Kampagnenseite und die Wertfelder im Bericht. Ein eigenes Recht für den Differenzwert gibt es nicht.
Zeigt der Bericht auch den Wert einzelner Fehlmengen?
Ja. Die Abweichungsliste des Kampagnenberichts führt je Position Soll, Ist, Differenz und Differenzwert; das PDF zeigt die ersten 300 Zeilen, die Excel-Datei alle.
Warum zeigt der Differenzwert nur einen Strich statt eines Betrags?
Drei Fälle: noch nichts gezählt, keine Abweichung bewertbar oder Wertzahlen nicht geladen. Der Strich ist bewusst nie eine 0 — die Karte behauptet keinen Wert, den sie nicht kennt.
Verwandte Funktionen
Das gehört dazu
Inventur mit OfficeOmni ausprobieren
Kostenlos testen, ohne Lizenzschlüssel. Die Vorführung in der App zeigt Lager, Inventur und Belege mit Beispieldaten.